Erdbeben am Oberrheingraben

Erdbebenentstehung:

Erdbeben entstehen dadurch, dass sich zwei tektonische Platten gegeneinander verschieben und sich verhaken. Dadurch entstehen Spannungen und immer mehr Energie, die freigesetzt wird, wenn das Gestein bricht. Erdbeben sind das Ergebnis der globalen Plattenbewegung. Etwa in jeder Minute ereignet sich irgendwo auf der Erde ein Erdbeben. Aber nur wenige verursachen größere Schäden. (SMNK, 2017) 

Messung von Erdbeben:

Erdbeben kann man zu dieser Zeit noch nicht vorhersehen. Man kann höchstens ihre Stärke messen. Die Stärke misst man mit einem Seismographen. Diese Geräte zeichnen die Stärke von Bodenbewegungen auf, die sogenannten Magnituden.

Richterskala: Die Richterskala wird in der Seismologie zum Vergleich der Stärke (Energiefreisetzung) von Erdbeben bis zu einem Wert von 10 (dezimal) herangezogen.

MSK- Skala: Mit der MSK-Skala wird die Intensität eines Erdbebens in zwölf Stärkegraden angegeben. Im Gegensatz zu der Richterskala, beschreibt eine Intensitätsskala diejenigen Auswirkungen eines Erdbebens auf Landschaft, Straßen oder Gebäude, die ohne Instrumente wahrgenommen werden können

Erdbeben am Oberrheingraben:

Zu den erdbebenaktivsten Regionen Deutschlands zählen neben einigen Teilen Baden-Württembergs vor allem die das Gebiet des Oberrheingrabens. Hier treten jährlich mehrere Beben von mittlerer Stärke auf, die von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Etwa alle 10 Jahre kann man mit einem stärkeren Beben mit Gebäudeschäden rechnen. Vor über 600 Jahren, 1356, fand das stärkste Erdbeben nördlich der Alpen in Basel statt. Aus der Mercalli-Skala wurde dabei ein Wert von 9 bis 10 erreicht. Ursache und damit Grund für die immer wieder auftretenden Erdbeben ist das Aufeinandertreffen von Afrikanisch-Adriatischer-Platte und Eurasischer Platte. Die Kollision dieser beiden Platten hat ebenfalls zur Alpenbildung geführt. (SMNK, 2017)
 



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